Ob neuer Rasen, gepflasterter Weg oder eine ganze Gartenumgestaltung: Die Kosten im Garten- und Landschaftsbau hängen stark von Fläche, Bodenbeschaffenheit und Zugänglichkeit ab. Hier finden Sie realistische Preise für die häufigsten Arbeiten und wo sich Sparen lohnt.
Was kostet Garten anlegen?
Die wichtigsten Richtwerte: Rasen neu anlegen kostet etwa 8 bis 20 € pro m², Pflaster- und Wegebau 60 bis 140 € pro m², eine Hecke pflanzen 25 bis 70 € pro laufendem Meter. Laufende Gartenpflege wird meist nach Stunde abgerechnet (ca. 40 bis 65 €).
Bei Pflasterarbeiten kommt das Material (Steine, Splitt, Sand) hinzu, das kann die Kosten pro m² noch einmal spürbar erhöhen.
Kostenfaktoren im Garten
Bodenbeschaffenheit: Fels, Lehm oder Wurzelwerk erschweren die Arbeit und treiben den Preis.
Erdarbeiten: Muss Boden ausgehoben und abtransportiert werden, steigen die Kosten deutlich.
Zugänglichkeit: In beengten Innenstadtlagen ist der Material- und Aushubtransport aufwändiger als bei einem frei zugänglichen Grundstück im Umland.
Entsorgung: Grünschnitt und Aushub fachgerecht zu entsorgen kostet extra.
So sparen Sie im Garten
Eigenleistung bei einfachen Arbeiten wie Pflanzen oder Rindenmulch verteilen senkt die Kosten. Ein fester Pflegevertrag ist oft günstiger als einzelne Aufträge und sichert Ihnen auch in der Hauptsaison im Frühjahr einen Termin. Planen Sie größere Projekte außerhalb der Frühjahrsspitze, wenn Betriebe weniger ausgelastet sind.
Häufige Fragen
Meist nicht. Die 60 bis 140 € pro m² decken die Arbeit ab. Betonsteinpflaster kostet 15 bis 40 € pro m² zusätzlich, Naturstein deutlich mehr.
Frühjahr und Herbst sind ideal fürs Pflanzen und Rasen anlegen. Pflaster- und Erdarbeiten gehen ganzjährig, außer bei Frost.